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Energiesparen ist angesagt: Was macht die Stadt?

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Derzeit ist der Bauhof damit beschäftigt, die Maßnahmen zum Einsparen von Strom umzusetzen. (Foto: Werner Artmann)

Angesichts der drohenden Energieknappheit im Winter gilt es, sparsam mit Rohstoffen umzugehen. Doch nicht nur die Bevölkerung ist gefordert, sondern auch öffentliche Einrichtungen. Nun stehen die Maßnahmen fest, mit denen man seitens der Stadt Teublitz in die Heizperiode gehen wird.

„Wenn wir alle zusammen an einem Strang ziehen und jeder seinen Verbrauch nach unten schraubt, kann es uns gelingen, gut durch die kalten Monate zu kommen“, so Erster Bürgermeister Thomas Beer. Er sieht die Stadt Teublitz für die kommenden Monate bereits gut aufgestellt.

Demnach werden die Dreifachsporthalle, das Mehrgenerationenhaus sowie die Telemann Grund- und Mittelschule bereits mit Holzpellets beheizt. „Aufgrund der Unabhängigkeit vom Gas an der Schule erlauben wir es uns derzeit noch, die Raumtemperaturen für die Kinder, das schwächste Glied unserer Gesellschaft, nicht zu reduzieren“, berichtet Bürgermeister Beer.

Darüber hinaus gibt es seitens der Stadt kaum noch zentrale Warmwasseraufbereitungen mehr in den Liegenschaften. Solche Anlagen wurden in den vergangenen Jahren überwiegend durch Solarthermie (bspw. in der Dreifachsporthalle) ersetzt. Straßenbeleuchtungen sind mittlerweile zu 80 Prozent auf LED-Leuchten umgestellt und die Aufrüstung städtischer Gebäude, in einem ersten Schritt die Schule und Dreifachsporthalle, mit Photovoltaikanlagen wurde in die Wege geleitet. Eine Speichermöglichkeit für erzeugten Strom, vordergründig bei der Dreifachsporthalle, wird erneut erwogen.

Arbeitsgruppe ist im wöchentlichen Austausch

In einer sich wöchentlich beratenden Arbeitsgruppe wurde dennoch ein erster Maßnahmenkatalog erstellt. In den nächsten Monaten werden weitere Einsparpotentiale im Bereich städtischer Liegenschaften ausgearbeitet und laufend angepasst. Mit dem Maßnahmenkatalog werden die energiebedürftigen Bereiche Warmwasserbereitung, Beleuchtung, Stromverbrauch und Wärmegewinnung zusammengefasst und mit Sparvorschlägen versehen. Diese Vorschläge werden zum Teil ab 1. September 2022 sofort umgesetzt. Nachfolgend sind Inhalte aus dem Maßnahmenkatalog in Auszügen ersichtlich:

 

Einsparprogramm aus dem Maßnahmenkatalog:

  • Innenbeleuchtung in Gebäuden auf LED umstellen
  • Straßenbeleuchtung wird in Zusammenarbeit mit der Bayernwerk AG an gering befahrenen Straßen reduziert
  • Straßenbeleuchtung wird insgesamt von 23:00 Uhr bis 5:00 Uhr auf die Hälfte der Leistungsstärke reduziert
  • Beleuchtung der Badestellen wird nach Ende der Badesaison deaktiviert
  • Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude (bspw. Rathaus) ausschalten
  • Springbrunnen am Rathausplatz, im Stadtpark und den Ortsteilen ausschalten
  • Klimaanlagen und Belüftungsgeräte werden nicht betrieben – in pandemischer Lage wird auch weiterhin auf Stoßlüften gesetzt.
  • Überprüfung von Heizanlagen vor der Heizperiode (bereits üblich)
  • Senkung der Raumtemperatur auf 19 Grad Celsius in Büroräumen (Rathaus), dem Bauhof und der Feuerwehr
  • Senkung der Raumtemperatur auf 17 Grad Celsius in der Dreifachsporthalle
  • keine Beheizung von Gemeinschaftsflächen wie Flure und Aufenthaltsräume, in denen kein ständiger Aufenthalt vorgesehen ist
  • Senkung der Warmwassertemperatur bei Duschen auf ein hygienisches Mindestmaß
  • Abschaltung von Durchlauferhitzern und Wasserboilern an Handwaschtischen

 

Mit Zusammenhalt Energie sparen

Ressourcen und Energie in den kommenden Monaten sparen kann aber nur gemeinsam gelingen. Deshalb sind alle aufgerufen – egal ob Handel, Gewerbe, Industrie, öffentlicher Sektor oder private Haushalte – jeder kann seinen Teil beisteuern. „Die genannten Maßnahmen bilden einen ersten Schritt und mögen auf den ersten Blick womöglich klein wirken. Dennoch bildet jede Einsparmaßnahme ein Stückchen des Mosaiks, das am Ende ein Bild ergeben wird“, sagte Bürgermeister Thomas Beer.

Wer selbst Ideen und Vorschläge hat, um Energie einzusparen, sollte sich an die Stadt wenden. Von einfachen Maßnahmen bis hin zu kreativen Lösungen – wir freuen uns auf jeden Impuls. Bereits seit zwei Jahren gibt es deshalb die „Klima- und Zukunftsoffensive“ die sich mit solchen Themenstellungen befasst. Wirken Sie aktiv mit indem Sie Energie einsparen und Ihre Ideen an uns weitersagen.

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