Schonfrist für Falschparker

  • Aus dem Rathaus
Ab 20. September 2021 überwacht der ZV KVS Oberpfalz im Auftrag der Stadt Teublitz den ruhenden Verkehr. Aktuell verteilen die Verkehrsüberwacher*innen lediglich „Gelbe Karten“ an einen Großteil der Falschparker*innen. (Foto: Nadine Meier, ZV KVS Oberpfalz)

Ab 20. September 2021 überwacht der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV KVS Oberpfalz) im Auftrag der Stadt Teublitz den ruhenden Verkehr. Aktuell verteilen die Verkehrsüberwacher*innen lediglich „Gelbe Karten“ an einen Großteil der Falschparker*innen. Ab Anfang Oktober wird es dann jedoch ernst: Parkverstöße werden kostenpflichtig geahndet.

„Um die Bürger*innen für das Thema Falschparken zu sensibilisieren, gibt es für Falschparker*innen aktuell eine ‚Gelbe Karte‘“, so Simone Reinhardt, die stellvertretende Zweckverband-Geschäftsführerin. Diese Karte wird statt einer kostenpflichtigen Verwarnung verteilt und weist mit einem freundlichen Hinweis darauf hin, was falsch gemacht wurde und bittet die Verkehrsteilnehmer*innen darum, sich in Zukunft beim Parken umsichtiger zu verhalten. Zwei Wochen später wird es dann ernst: Ab Anfang Oktober werden Verstöße gegen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung mit einem Verwarnungsgeld belegt.

Doch nicht alle Falschparker*innen erhalten in Teublitz während der Schonfrist eine „Gelbe Karte“. Schwerwiegende Verstöße, die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen – wie das Parken in Feuerwehranfahrtszonen – werden auch in der Übergangszeit kostenpflichtig verwarnt. „Falsch geparkte Fahrzeuge können Rettungskräften den Weg versperren und so wertvolle Zeit kosten. Gerade im Notfall zählt oftmals jede Sekunde“, so Reinhardt weiter.

Die Stadt Teublitz ist bereits seit Anfang 2021 Mitglied beim Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz; bisher wurde nur der fließende Verkehr überwacht. Dazu berichteten wir bereits am 9. März 2021 „Ab Mitte März wird in Teublitz geblitzt“.

Über den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz

Gegründet wurde der ZV KVS im November 2014 von 11 Gründungsmitgliedern als „klassischer“ Überwacher des ruhenden und fließenden Verkehrs. Heute erfüllt der Zweckverband diese Aufgabe für mittlerweile über 120 angeschlossene Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften. Bedingt durch dieses Wachstum hat sich der Zweckverband in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt – vom reinen Verkehrsüberwacher zum kommunalen Dienstleister. Schließlich hat er sich ein Ziel gesetzt: Seinen Kommunen, die sich insbesondere im ländlichen Raum befinden, als Dienstleister rund um die Themen Verkehrssicherheit, Mobilität und Ordnung zur Seite zu stehen und gemeinsam mit ihnen an dieser anspruchsvollen Aufgabe zu arbeiten.

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