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Baumpflegemaßnahmen auf städtischen Grünflächen

Die Stadt Teublitz hat sich in den letzten Jahren durch verschiedene Maßnahmen (z.B. Blühstreifen für Bienen, zahlreiche Neubepflanzungen usw.) sehr bemüht, das innerstädtische Kleinklima zu verbessern. Besonders wichtig ist hier auch die Erhaltung der gesunden Bäume im Stadtpark, den öffentlichen Grünanlagen und im Straßenbegleitgrün.

  • Aus dem Rathaus
News-Meldung aus dem Rathaus, Bild: Thomas Stegerer

Leider wurden an das Stadtbauamt in letzter Zeit vermehrt Beschwerden über den Laubfall von diesen für die Lebensqualität wichtigen Bäume und Sträuchern herangetragen. Bei diesen Anfragen wurden umfangreiche Rückschnitte, in Einzelfällen sogar die Fällung der betreffenden Bäume gefordert.

Grundlegend ist hierzu anzumerken, dass der Baumbestand auf allen öffentlichen Grünflächen und im Straßenbegleitgrün regelmäßig vom städtischen Bauhof und einer externen Fachfirma auf Ihren Gesundheitszustand geprüft wird. Sollten dabei Mängel oder Beschädigungen festgestellt werden, welche die Verkehrssicherheit bzw. die Standfestigkeit des Baumes oder einzelner Äste beeinträchtigen, wird hier natürlich entsprechend z.B. mit einem Rückschnitt des betroffenen Baumes oder anderen geeigneten Baumpflegemaßnahmen (aufgrund des Vogelbrutschutzes nur von Oktober bis März möglich) reagiert. Bei allen gesunden Bäumen in den Grünanlagen und im Straßenbegleitgrün wird auf nicht zwingend erforderliche Pflegemaßnahmen verzichtet. Unnötige Rückschnitte verringern stark die CO2-Speicherkapazität der Baumkronen und beeinträchtigen die Lebensräume der heimischen Fauna (z.B. Vögel, Eichhörnchen).

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass Überhang und Überwurf von Bäumen und Sträuchern gemäß den Ausführungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zu dulden sind, sofern die Nutzung des angrenzenden Grundstücks nicht beeinträchtigt wird.

Die Stadt Teublitz appelliert hier an die Akzeptanz ihrer Bürger*innen, dass aus den vorgenannten Gründen die Bäume im Innenstadtbereich und in den Wohngebieten zum Schutze des innerstädtischen Kleinklimas weiterhin bestehen bleiben.

Text: Judith Kobler

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