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Friedhöfe: Heißluft und Infrarotwärme gegen Unkraut

Die Friedhöfe in Burglengenfeld, Teublitz und Katzdorf sind zusammen rund 35.000 Quadratmeter groß. 35.000 Quadratmeter, die gepflegt und sauber gehalten sowie von Unkraut befreit werden müssen. Die Mitarbeiter der Kommunalen Bestattungen Burglengenfeld – Teublitz können dafür nun ein neues Abflammgerät im Wert von fast 5.000 Euro verwenden.

  • Stadtleben
Thomas Feuerer (2.v.li.) testete das neue Abflammgerät. Aufmerksame Beobachter (v.li.) Vorstand Friedrich Gluth, Christian Dechant und Fritz Grimm. Foto: Michael Hitzek

Klares Ziel der Kommunalen Bestattungen Burglengenfeld – Teublitz: Die Friedhöfe sollen würdevolle Orte zum Gedenken an die Verstorbenen sein. Dazu gehört ein ebenso würdevolles Erscheinungsbild. Entsprechend hohen Aufwand betreibt das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) bei der Pflege der Grünanlagen sowie beim Unterhalt von Wegen, wobei es trotz aller Mühen nicht immer gelingt, den gesteckten Erwartungen sowohl der Friedhofbesucher als auch der -mitarbeiter gerecht zu werden.

Auf drei Friedhöfen Unkraut meist von Hand und mit Harke zu beseitigen, das war für das vierköpfige Team der Kommunalen Bestattungen bislang eine äußerst zeit- und auch kraftintensive Aufgabe. „Es war für uns selbstverständlich, dass aus Umweltbewusstsein auf den Einsatz von Chemikalien verzichtet wurde. Es gilt langfristig aber auch, unsere Mitarbeiter aufgrund der großen zu bearbeitenden Flächen von der anstrengenden Arbeit zu entlasten“, sagt gKU-Vorstand Friedrich Gluth.

Dabei hilft künftig der „thermHIT 75“. Dessen Vorstellung durch Fritz Grimm von der gleichnamigen Amberger Lieferfirma geriet zu einem kleinen biochemischen Basis-Seminar. Die Funktionsweise des neuen Abflammgeräts kurz gefasst: In Verbindung von Heißluft und Infrarotwärme werden die Eiweißstrukturen des Unkrauts zerstört, die Proteine gerinnen, die Zellen brechen auf, das Unkraut verwelkt. Dies ist aber nicht mit einem Arbeitsgang zu erledigen, hierfür sind mehrere Durchgänge erforderlich. „Eine noch bessere Friedhofsoptik und Arbeitsverbesserungen für die Mitarbeiter waren die maßgeblichen Argumente, warum sich der gKU-Verwaltungsrat für diese Beschaffung entschieden hat“, so Friedrich Gluth.

 

 

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