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Friedhof Teublitz: Kommunale Bestattungen nehmen Unkraut ins Visier

Klares Ziel der Kommunalen Bestattungen Burglengenfeld – Teublitz: Die Friedhöfe in Burglengenfeld, Teublitz und Katzdorf sollen würdevolle Orte zum Gedenken an die Verstorbenen bleiben. Dazu gehört ein ebenso würdevolles Erscheinungsbild. Friedrich Gluth, Vorstand des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU), räumt offen ein, „dass wir auf dem Friedhof Teublitz aktuell nicht im Soll sind, was die Entfernung von Unkraut zwischen den Gräbern angeht“. Zugleich gelobt Gluth Besserung.

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Bestattungsfachkraft Olga Reich (rechts) verstärkt seit dem 1. September das Team der Kommunalen Bestattungen Burglengenfeld – Teublitz. Zusammen mit Christian Dechant entfernt sie Unkraut auf dem Friedhof Teublitz, informierte Vorstand Friedrich Gluth (Mitte). © Michael Hitzek

Angenehme Temperaturen und immer wieder Regenfälle: Das waren in den vergangenen Wochen optimale Voraussetzung für das Wachstum von Pflanzen – und auch von Unkraut. Bürgerinnen und Bürger hatten bei den Kommunalen Bestattungen prompt moniert, dass auffällig viel Gras und Löwenzahn zwischen Gräbern auf dem Teublitzer Friedhof wächst.

„Mit dieser Situation sind wir natürlich nicht zufrieden“, gibt Vorstand Gluth zu. Er nimmt die Mitarbeiter der Kommunalen Bestattungen  Burglengenfeld – Teublitz jedoch ausdrücklich in Schutz: Drei Kollegen seien bislang zuständig gewesen für den Unterhalt der drei Friedhöfe Teublitz, Katzdorf und Burglengenfeld – und dabei eben nicht ausschließlich für die gärtnerische Pflege verantwortlich, sondern etwa auch für die Durchführung von Bestattungen. „Unsere Mitarbeiter leisten wirklich viel, mehr war aber zuletzt einfach nicht möglich“, wirbt Gluth um Verständnis.

Seit längerer Zeit ist das Kommunalunternehmen auf der Suche nach Verstärkung der Friedhofmannschaft gewesen. Jetzt war die Suche des gKU erfolgreich, es konnte sich personell verstärken. Seit dem 1. September gehört Bestattungsfachkraft Olga Reich zu dem aus Thomas Feuerer, Ingo Schwieder und Christian Dechant bestehenden Team. Und einer ihrer ersten Einsätze führte die neue Mitarbeiterin zusammen mit Dechant zum Unkrautzupfen auf den Teublitzer Friedhof. Auch maschinell wird in Kürze mit einem neuen Abflammgerät nachgelegt.

„Gemeinsam werden wir alles daran setzen, dass unsere Friedhöfe und damit auch der Teublitzer Friedhof so aussehen, wie sich die Bevölkerung und auch unser Unternehmen selbst das vorstellt“, sagte Gluth. Der Vorstand erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass der Teublitzer Friedhof seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2015 ein Investitionsschwerpunkt der Kommunalen Bestattungen war. Beispiele dafür sind die Neugestaltung des Platzes vor dem Leichenhaus, die Sanierung der Abdeckung der Friedhofsmauer, die Heckenentfernung zwischen den Grabreihen, die Durchführung von Durchgrünungsmaßnahmen, die Sanierung des Leichenhauses, die Instandsetzung der Wege und das Anbringen neuer Friedhofstore

© Michael Hitzek

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