Feuerwehr Saltendorf: Jubiläum & Einweihung der neuen Fahrzeughalle

An zwei Tagen feierte die Freiwillige Feuerwehr Saltendorf ihr 150-jähriges Bestehen. Verbunden damit war als Höhepunkt die Segnung des neuen Feuerwehr-Gerätehauses durch Pfarrer Lucas Lobmeier im Beisein von Erstem Bürgermeister Thomas Beer. Mit einem Kostenaufwand von rund 750.000 Euro (vor finaler Schlussrechnung) wurde der Neubau erstellt.
Der Auftakt zum 150-jährigen Jubiläum begann am Samstagnachmittag mit einem Besuch am Grab der ehemaligen Festmutter Erna Obermeier und ihres Mannes Ludwig Obermeier, gefolgt von einem Bieranstich im Festzelt durch Bürgermeister Thomas Beer und Stefan Mändl von der Brauerei Naabeck. Ein Partyabend mit der Band "Dei Vo Gestern" folgte.
Zwei Tage Festprogramm zu 150 Jahren
Am Sonntagmorgen marschierten elf Feuerwehren und acht weitere Vereine mit der Blaskapelle „Bacherlmusikanten“ zur Marienkirche in Saltendorf. Der Festgottesdienst, geleitet von Pfarrer Lucas Lobmeier, thematisierte die Herausforderungen, denen Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen begegnen. Lobmeier sagte: „Möge Gottes Segen die Einsatzkräfte weiterhin begleiten und diese dabei immer die nötige Ruhe in den stürmischen Momenten finden.“ Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Festkapelle "Bacherlmusikanten" und dem Kirchenchor umrahmt.
Nach dem Gottesdienst marschierte der Festzug zum neuen Feuerwehrgerätehaus, das von Pfarrer Lobmeier gesegnet wurde: „Segne dieses Gerätehaus und alle, die in ihm ihre Arbeit tun und sich durch Übungen auf Ernstfälle vorbereiten.“ Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Saltendorf, Sebastian Rauner, dankte seinen Kameraden für ihre Unterstützung. Erster Bürgermeister Thomas Beer betonte die Bedeutung der Einweihung des Gerätehauses: „Heute feiern wir nicht nur ein modernes, funktionales Gebäude, sondern auch die unermüdliche Arbeit und das Engagement vieler Menschen.“
Modernes und funktionales Gerätehaus
Sein besonderer Dank galt den Ehrenamtlichen der FF Saltendorf für ihr Engagement, ihre Leidenschaft und unermüdlichem Einsatz. Seit dem Baustart im April vergangenen Jahres haben diese bei über 900 freiwillige Einsatzstunden zahlreiche Aufgaben übernommen. Diese Stunden, die in Eigenleistung beim Umbau und bei der Entkernung investiert wurden, seien ein beeindruckendes Zeugnis der Hingabe und des Gemeinschaftsgeistes der Feuerwehrkameraden. Das neue Gerätehaus verfügt über getrennte Umkleiden, getrennte Spinde, getrennte WC-Anlagen, eine eigene Dusche, einen Aufenthalts- und Besprechungsraum, eine Küche sowie eine vergrößerte Fahrzeughalle mit Stiefelwaschanlage.
Grußworte und Glückwünsche kamen von Kreisbrandrat Christian Demleitner und Landrat Thomas Ebeling, die die Werte und Traditionen der Feuerwehr hervorhoben. Architekt Matthias Strießl von der "Planungsgesellschaft mbH Haneder und Kraus" äußerte ebenfalls Dankesworte.
Nach der Segnung kehrten die Teilnehmer zum Frühschoppen am Festplatz zurück. Nachmittags traten die Tanzgruppe „Rainbows“ auf, gefolgt von einem Kindernachmittag mit dem „Teublitzer Partykistl“ und ab 16 Uhr startete zum Ausklang der Bierzeltbetrieb mit Alleinunterhalter Hans Schneeberger.


