Friedhof Teublitz: Neue Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein

Der Friedhof Teublitz wurde um neue Elemente erweitert, die Raum für stille Einkehr, persönliche Erinnerung und Begegnung schaffen. Mit der Neugestaltung durch das gemeinsame Kommunalunternehmen Burglengenfeld-Teublitz in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof wurden „Orte der Ruhe und des Austauschs“ geschaffen – als bewusste Aufwertung des Friedhofs als öffentlichen Raum.
Insgesamt sechs Bäume sowie fünf neue Sitzbänke wurden im gesamten Friedhofsbereich integriert. Ein besonderer Fokus lag auf dem südwestlichen Teil des kirchlichen Friedhofs: Dort entstand auf einer freien Grünfläche ein sogenannter Meditationskreis – bestehend aus vier in karreeförmiger Anordnung gepflanzten Bäumen und drei Bänken. Dieser neue Bereich bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen oder in stiller Gemeinschaft Zeit zu verbringen.
Bei einem Ortstermin machten sich Erster Bürgermeister Thomas Beer – zugleich Verwaltungsratsvorsitzender der Kommunalen Bestattungen Burglengenfeld-Teublitz – und Vorstand Johannes Ortner ein Bild von der neugestalteten Anlage. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
„Mit dem Meditationskreis und den neuen Sitzgelegenheiten setzen wir ein bewusstes Zeichen: Der Friedhof ist nicht nur ein Ort des Abschieds, sondern auch ein sozialer Raum“, betonte gKU-Vorstand Johannes Ortner. „Er soll Trost spenden und auch die Möglichkeit bieten, nach einem Grab- oder Gedenkbesuch zur Ruhe zu kommen.“
Auch Bürgermeister Thomas Beer unterstrich die Bedeutung der Maßnahme: „Friedhöfe sind mehr als Orte der Trauer – sie sind auch Orte der Erinnerung, der Begegnung und der stillen Besinnung.“
Die Maßnahme ist Teil eines langfristigen Konzepts, das den Friedhof als naturnahen, einladenden Ort der Ruhe und des Lebens weiterentwickeln soll. Ziel ist es, den Friedhof als offenen Raum wahrnehmbar zu machen – sowohl für das stille Gedenken als auch für leise, tröstende Gespräche.