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Gedenken am Volkstrauertag: Teublitz setzt ein Zeichen für den Frieden

Leben in Teublitz
Eine Gruppe von Menschen steht abends in einem Halbkreis mit brennenden Fackeln und Fahnen um einen Redner vor einem beleuchteten Denkmal.

Am dritten Novemberwochenende fanden im gesamten Stadtgebiet Teublitz die traditionellen Gedenkfeiern zum Volkstrauertag statt. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche örtliche Vereine nahmen an den Gottesdiensten, Schweigemärschen und Kranzniederlegungen in Teublitz und Katzdorf sowie Saltendorf und Premberg teil. Musikalisch begleitet wurden die Feiern von der Blaskapelle Teublitz.

Würdiges Gedenken in Teublitz und Saltendorf

In Teublitz beteiligten sich am Samstagabend, traditionell einen Tag vor dem Volkstrauertag-Sonntag, rund 15 Vereine mit insgesamt zehn Fahnenabordnungen an der Gedenkfeier. Vom Rathausplatz aus führte die Blaskapelle den Kirchenzug zur Pfarrkirche Herz Jesu an, wo Pfarrer Lucas Lobmeier den Gedenkgottesdienst zelebrierte.

Im Anschluss formierte sich vor der Kirche der Schweigemarsch. Im langen Fackelzug zogen Vereine, Stadträte, Bürgermeister Thomas Beer sowie Pfarrer Lobmeier mit seinen Ministranten zum Friedhof Teublitz. Der Pfarrer erinnerte in seinem Dankgebet an „das Elend und die Gewalt in der Welt, an die Gefangenen, an die Kriege und an die Kriegsopfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges“.

Die anschließende Gedenkansprache hielt Bürgermeister Thomas Beer, der betonte:
„Der Volkstrauertag ist ein stiller Tag, an dem wir innehalten, um der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror zu gedenken. Ein Tag aber auch, der uns mahnt – und der uns verbindet.“
Mit großem Dank würdigte er die starke Beteiligung der Vereine: „Wir wollen unabhängig von Vereinsart, Generation oder Herkunft gemeinsam erinnern. Dies ist ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Heimatstadt Teublitz.“
Zugleich rief Beer dazu auf, das Gedenken als Auftrag zu verstehen: „Der Volkstrauertag ist nicht nur ein Blick zurück. Er ist auch ein Appell an uns heute: für Frieden, für Menschlichkeit, für Zusammenhalt.“

Als Zeichen des Gedenkens legte der Bürgermeister im Namen der Stadt und des Stadtrates einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. Mit dem Lied „Ich hatt’ einen Kameraden“ und drei Böllerschüssen fand die Zeremonie einen würdevollen Abschluss, bevor der Fackelzug zurück zur Kirche führte.
Bereits zuvor war in Saltendorf am dortigen Kriegerdenkmal ein Kranz niedergelegt worden.

Gedenken in Katzdorf, Münchshofen und Premberg

Am Sonntag setzte sich das Gedenken in Katzdorf fort. Vereine und Bürgerinnen und Bürger zogen vom Parkplatz des SC Katzdorf zur Pfarrkirche St. Michael, wo Pater Sijo für die Seelsorgeeinheit Katzdorf–Premberg–Münchshofen den Gedenkgottesdienst zelebrierte.

Anschließend führte der Schweigemarsch zum Friedhof Katzdorf. Auch hier erinnerte Bürgermeister Beer in seiner Ansprache an die Schrecken der beiden Weltkriege und betonte die Verantwortung, die aus der Geschichte erwächst. Vor der Veranstaltung in Katzdorf wurde beim Kriegerdenkmal im Premberger Friedhof ebenfalls ein Kranz niedergelegt.
 

Mit den Gedenkfeiern in allen Ortsteilen hat die Stadt Teublitz auch 2025 ein starkes gemeinschaftliches Zeichen gesetzt. Die große Beteiligung zeigte, wie tief die Botschaft des Volkstrauertags verankert ist: Erinnerung wachhalten, Mahnung ernst nehmen und Tag für Tag aktiv für Frieden, Menschlichkeit und Zusammenhalt eintreten.

Zwei Reihen von Menschen stehen sich nachts gegenüber und bilden mit brennenden Fackeln einen leuchtenden Ehrenbogen entlang eines Kieswegs.
Eine kleine Gruppe von Menschen steht in der Dämmerung vor einem Gedenkstein und einem niedergelegten Kranz, beleuchtet von warmem Licht.
Vier Menschen stehen bei Tageslicht vor einem steinernen Kriegerdenkmal mit einem niedergelegten Kranz.
Mehrere Menschen stehen in Uniform und Zivil vor einem Kriegerdenkmal, während ein Kranz mit blau-weißem Band davor niedergelegt ist.

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