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Gerda Urbas feierte ihren 85. Geburtstag

Leben in Teublitz
Eine ältere Frau sitzt lächelnd in einem gelben Sessel, während ein Mann hinter ihr steht, in einem hellen, freundlichen Innenraum mit Pflanzen und Dekorationen.

In Teublitz durfte kürzlich ein besonderer Ehrentag begangen werden: Gerda Urbas, geboren am 2. Mai 1941, feierte ihren 85. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Auch Bürgermeister Thomas Beer ließ es sich nicht nehmen, der Jubilarin persönlich zu gratulieren und ihr die besten Wünsche der Stadt sowie eine kleine Aufmerksamkeit zu überbringen.

Aufgewachsen ist Gerda Urbas in Saltendorf, wo sie vielen bis heute noch gut bekannt sein dürfte. Über viele Jahre hinweg betrieb sie in der Lohstraße einen Verkaufsladen mit frischer Metzgerware und prägte damit das örtliche Leben. Ein schwerer Schicksalsschlag traf sie jedoch früh: Ihr Ehemann Edmund verstarb nach schwerer Krankheit, sodass sie bereits mit 50 Jahren Witwe war. Mit großer Stärke und Verantwortungsbewusstsein zog sie ihre drei Kinder Edi, Sigi und Elisabeth nahezu alleine groß.

Nach vielen arbeitsreichen Jahren führte sie ihr Weg für rund 25 Jahre nach Sulzbach-Rosenberg, wo sie bei einem ihrer Söhne lebte. Der Wunsch, in die Heimat zurückzukehren, blieb jedoch stets bestehen. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Reiner, mit dem sie seit 26 Jahren liiert ist, erfüllte sie sich diesen Herzenswunsch und kehrte nach Teublitz zurück.
 

Ein Leben geprägt von Familie und Heimatverbundenheit

Heute wohnen beide im Haus „Phönix“ am Teublitzer Stadtpark und genießen dort ihren Ruhestand. Besonders schätzen sie den Blick ins Grüne sowie das lebendige Treiben im nahegelegenen Stadtpark, insbesondere am Kinderspielplatz. Große Freude bereitet es Gerda Urbas zudem, dass sie durch die Rückkehr wieder engeren Kontakt zu drei Schulfreundinnen pflegen kann.

Ihren Geburtstag feierte die Jubilarin im kleinen, familiären Rahmen bei einer gemütlichen Kaffeerunde. Eine besondere Herzensangelegenheit ist es für sie bis heute, dass ihr ehemaliges Pflegekind, das sie gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter großgezogen hatte, sie regelmäßig besucht. Auch wenn der Ehrentag durch einen kurzen Krankenhausbesuch bei ihrem Lebensgefährten unterbrochen wurde, überwog doch die Dankbarkeit für Familie, Freundschaften und ein erfülltes Leben.


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