Grünwinkelgraben bei der Höllohe bekommt neuen Durchlass

Mehr Sicherheit und bessere Bedingungen für die Natur: Die Stadt Teublitz investiert rund 63.000 Euro in die Erneuerung des veralteten Querungsbauwerks nahe dem Wild- und Freizeitpark Höllohe. Der Freistaat Bayern unterstützt die Maßnahme mit 45.000 Euro.
Am Grünwinkelgraben zwischen Katzdorf und Münchshofen steht die Erneuerung eines stark beschädigten Querungsbauwerks kurz vor dem Abschluss. Der bisherige Durchlass, über den ein landwirtschaftlicher Wirtschaftsweg führt, war einsturzgefährdet und musste zwischenzeitlich sogar gesperrt werden.
Bei einem gemeinsamen Baustellentermin informierten sich Erster Bürgermeister Thomas Beer, Landtagsabgeordneter Alexander Flierl und Bauamtsmitarbeiterin Anna Diel über den Fortschritt und die Besonderheiten der Maßnahme. Vertreter des Planungsbüros S² Beratende Ingenieure, der ausführenden Firma Galli sowie des Fischereivereins Teublitz waren ebenfalls vor Ort.
Anspruchsvolle Arbeiten mit ökologischem Mehrwert
Die Bauarbeiten brachten einige Herausforderungen mit sich. Das Querungsbauwerk liegt im Überschwemmungsgebiet der Naab. Zudem verlaufen unmittelbar neben der Baustelle eine Gas-Hochdruckleitung und eine Abwasserdruckleitung, auf die bei der Umsetzung besonders Rücksicht genommen werden musste.
Anstelle des bisherigen Durchlasses mit einem Durchmesser von einem Meter wurde ein neues Stahlbetonrohr mit 1,30 Metern Durchmesser eingebaut. Durch die tiefere Einbindung in die Gewässersohle und die Auffüllung mit natürlichem Sohlmaterial wird zugleich die ökologische Durchgängigkeit des Grünwinkelgrabens verbessert. Die Sohle und Böschungen werden zusätzlich mit Wasserbausteinen gesichert. Im Bereich des neuen Durchlasses erhält der Wirtschaftsweg außerdem eine Betonbefestigung, um den Belastungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge langfristig standzuhalten.
Freistaat unterstützt Maßnahme mit 45.000 Euro
Landtagsabgeordneter Alexander Flierl betonte beim Ortstermin die Bedeutung der Maßnahme für die gesamte Umgebung: „Mir ist besonders wichtig, dass der Spazierweg und damit auch der Zugang zum Wild- und Freizeitpark Höllohe sauber und sicher erschlossen sind. Gleichzeitig leistet das neue Bauwerk einen wichtigen Beitrag zur Entwässerung des umliegenden Gebiets und kommt damit auch der Naherholung im Naabtal zugute.“
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich laut Leistungsverzeichnis auf knapp 63.000 Euro. Davon werden 45.000 Euro über eine Haushaltsinitiative von CSU und Freie Wähler im Bayerischen Landtag gefördert. Die Arbeiten werden von der Firma Galli Hoch- & Tiefbau GmbH & Co. KG ausgeführt. Die Fertigstellung ist für die letzte Oktoberwoche vorgesehen.
