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Infos zum Konzept zur Verteilung von Jodtabletten bei Strahlung

Die Stadtverwaltung informiert
Ein grafisch gestaltetes Bild zum Thema Notfallvorsorge zeigt im Hintergrund verstreute weiße Tabletten neben einem umgekippten Glasbehälter. Im Vordergrund sind die Begriffe „Notfall“ sowie „Katastrophen- und Zivilschutz“ hervorgehoben. Ergänzt wird die Darstellung durch ein Warnsymbol für Radioaktivität, was auf den Einsatz von Jodtabletten im Katastrophenfall hinweist.

Der Freistaat Bayern hat sein Konzept zur Verteilung der Kaliumiodidtabletten (umgangssprachlich als Jodtabletten bezeichnet) als Vorsorgemaßnahme des Katastrophen- und Zivilschutzes abgeändert. Die Verteilung der Tabletten wird im Ernstfall dezentral, also vor Ort, erfolgen.

Dieses Konzept gilt für ausländische Reaktorunfälle, für radiologische Zwischen- und Notfälle etwa beim Transport radioaktiver Stoffe sowie nicht zuletzt für Gefahren und Bedrohungen, die aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen entstehen. Im Ernstfall erhalten alle Gemeindebürger bis zum Alter von 45 Jahren sowie Schwangere über 45 Jahren an ihrer von der Gemeinde zugewiesenen Ausgabestelle je eine Faltschachtel mit vier Jodtabletten. Die Zuweisung zur für Sie zuständigen Ausgabestelle erfolgt nach Ortsteilen.

Die Ausgabestellen im Überblick:

Teublitz:Rathaus (Platz der Freiheit 7)
Katzdorf / Weiherdorf / Loisnitz:Feuerwehr Katzdorf (Max-Planck-Str. 17)
Münchshofen / Stocka / Frauenhof / Oberhof:      Feuerwehr Münchshofen (Jurastr. 28)
Saltendorf / Kuntsdorf:Feuerwehr Saltendorf (Rötlsteinstr. 14)
Premberg / Richthof:Feuerwehr Premberg (St.-Martin-Str. 8)


Die Aushändigung erfolgt durch Unterschrift auf einer durch die Stadtverwaltung vorgefertigten Empfangsbestätigung.
Ergänzend dazu erhalten Berechtigte bei der Ausgabe ein „Merkblatt für die Bevölkerung“ und bei Bedarf ein „Merkblatt für Ärzte und Apotheker“ sowie Infobroschüren zur Einnahme von Jodtabletten.


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