Neuer Erkundungswagen stärkt den Katastrophenschutz

Die Freiwillige Feuerwehr Teublitz erhält Verstärkung für besondere Einsatzlagen: Ein neuer CBRN-Erkundungswagen erweitert künftig die Ausstattung im Zivil- und Katastrophenschutz. Das Spezialfahrzeug kommt insbesondere bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren zum Einsatz.
Gemeinsam mit Erstem Bürgermeister Thomas Beer und den Teublitzer Feuerwehrkommandanten Johannes Schindler, Christian Nosko und Ferdinand Braun informierten sich die Parlamentarische Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Martina Englhardt-Kopf sowie Kreisbrandrat Christian Demleitner vor Ort über das neue Einsatzfahrzeug. Die offizielle Indienststellung durch Landrat Thomas Ebeling ist für Oktober vorgesehen.
Spezialfahrzeug für besondere Gefahrenlagen
Der sogenannte CBRN-Erkundungswagen ist speziell dafür ausgerüstet, Gefahren durch chemische, biologische, radiologische und nukleare Stoffe zu erkennen und zu beurteilen. Damit erweitert das Fahrzeug die Möglichkeiten der Einsatzkräfte und stärkt zugleich den Katastrophenschutz im gesamten Landkreis Schwandorf.
„Der neue Erkunder erweitert den bisherigen Katastrophenschutz optimal und stärkt zugleich unsere Freiwillige Feuerwehr und damit die Sicherheit unserer Bevölkerung“, betont Erster Bürgermeister Thomas Beer. Das Fahrzeug sei ein wichtiges Instrument, um bei besonderen Gefahrenlagen schnell und professionell reagieren zu können. Sein Dank gelte sowohl den Verantwortlichen für die Investitionen in den Katastrophenschutz als auch den ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich mit großem Engagement für die Bevölkerung einsetzen.
Zivil- und Katastrophenschutz weiter im Fokus
Auch Martina Englhardt-Kopf unterstrich bei ihrem Besuch die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen in den Zivil- und Katastrophenschutz. Gleichzeitig dankte sie den ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr und der gesamten „Blaulichtfamilie“ für deren Einsatz für die Allgemeinheit.
Kreisbrandrat Christian Demleitner verwies darauf, dass die Entwicklungen der vergangenen Jahre den Stellenwert des Bevölkerungs- und Zivilschutzes wieder stärker in den Fokus gerückt hätten. Neben einer zeitgemäßen Ausstattung sei dabei auch ein stärkeres Bewusstsein für den Zivilschutz in der Bevölkerung wichtig. Der neue Erkundungswagen verbessere die Einsatzfähigkeit auch bei außergewöhnlichen Gefahrenlagen.
Das Fahrzeug ist Teil der Ausstattung des Bundes für den Zivil- und Katastrophenschutz. Die Fahrzeuge werden den Ländern zur Verfügung gestellt und anschließend auf die Landkreise beziehungsweise Standorte verteilt.
