Richtfest für das neue Saltendorfer Feuerwehrhäusl

“Wohlan so lasst uns segnen dieses Haus auf immerdar. Der Herrgott soll`s beschützen vor jeglicher Gefahr. Ich leer mein Glas drauf bis zu Grunde, geweiht sei dieser Bau zur Stunde. Das Glas soll am Grunde zerspringen und diesem Haus den Segen bringen!“ Dieser Satz aus dem Richtspruch von Zimmerermeister Hans Rösl aus Walderbach stand im Mittelpunkt der Richtfestfeier beim Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Saltendorf.
„Ein Richtfest zu feiern ist immer wieder ein schöner Brauch. Äußert sich doch darin die Freude, etwas Bedeutsames vollbracht und die Inbetriebnahme des neuen Feuerwehr-Gerätehauses vor Augen zu haben,“ so Bürgermeister Thomas Beer bei seiner Richtfestansprache. Gemeinsam habe man heute zusammen mit der Verwaltung, dem Burglengenfelder Planungsbüro Haneder & Kraus, der Baufirma Hampel und der Zimmerei Rösl nach kurzer Zeit ein weiteres Etappenziel erreicht.
Gemeinschaftsprojekt bei dem alle mit anpacken
Deshalb sagte Beer Dank den fleißigen Mitarbeitern der Baufirmen, den Handwerkern und Zimmerern, die Tag für Tag am neuen Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Saltendorf voller Fleiß und Tatendrang feilten. Ein ganz besonderer Dank galt vordergründig auch den Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Saltendorf, die mit ihrem unermüdlichen Engagement nahezu täglich für die Sicherheit der Bevölkerung sorgten, zum anderen aber auch beim Umbau ihres eigenen Gerätehauses mit anpackten.
Wie Beer weiter ausführte, sei man mit dem heutigen Richtfest für ein zeitgemäßes Gebäude, das den Ehrenamtlichen den Einsatz in der Feuerwehr erleichtert und zugleich auch den heutigen Standards entspricht, einen weiteren großen Schritt nähergekommen. Für die noch anstehende Bauphase wünschte Beer weiterhin alles Gute, eine glückliche Hand und natürlich bestes Gelingen.
Die Aktiven der Wehr freuen sich auf die Fertigstellung
Den Dankesworten schloss sich auch der 2. Vorsitzende der FF Saltendorf Sebastian Rauner an, der in erster Linie seinen Dank an die Stadt Teublitz aussprach. Die Aktiven leisteten bereits mit Tatendrang und körperlichem Einsatz ihren Beitrag bei der Entkernung des Bestandsgebäudes. Durch die Mithilfe der Ehrenamtlichen konnten somit auch Steuergelder eingespart werden.
Der städtische Hochbauleiter Jochen Oswald berichtete vom bisherigen Verlauf der Arbeiten am FF-Gerätehaus: „Die Entkernung des bisherigen Gerätehauses erfolgte durch die Aktiven der Wehr, die anschließenden Baumeisterarbeiten sind weitgehend abgeschlossen und die Zimmerer- und Dacharbeiten sind derzeit noch in vollem Gange.“
Im April 2023 hatten die Baumeisterarbeiten begonnen. Die Baukosten belaufen sich derzeit auf rund 250.000 Euro. Nach der Fertigstellung des Gerätehauses können sich die Aktiven der Feuerwehr auf getrennte Umkleideräume und Spinde, neue WC-Anlagen, extra Duschen, einen Aufenthalts- und Besprechungsraum, eine Küche und eine vergrößerte Fahrzeughalle mit Stiefelwaschanlage freuen. Noch in diesem Jahr soll das neue Feuerwehrgerätehaus seiner Bestimmung übergeben werden.
Text: Werner Artmann

