Volkstrauertag zum Gedenken der Kriegsopfer begangen

Jedes Jahr am dritten Wochenende im November gedenkt man beim Volkstrauertag der Opfer der beiden Weltkriege. Auch in Teublitz hatten sich mehrere Vereine mit sechs Fahnenabordnungen am 18. November 2023 am Rathausplatz zum Kirchenzug eingefunden. Angeführt von der Teublitzer Blaskapelle unter der Leitung von Lena Hofmann ging es im Marsch zur Pfarrkirche Herz-Jesu, wo Pfarrer Lucas Lobmeier den Gedenkgottesdienst zelebrierte.
Nach dem Gottesdienst marschierten im Schweigemarsch die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, die Stadträte, Zweiter Bürgermeister Robert Wutz sowie Pfarrer Lucas Lobmeier mit seinen Ministranten in einem Fackelzug zum Friedhof. Die Gedenkfeier am Kriegerdenkmal im Friedhof eröffnete die Blaskapelle. Anschließend sprach Pfarrer Lobmeier ein Dankgebet und erinnerte an das Elend und an die Gewalt in der Welt, an die Gefangenen, an die Kriege und an die Kriegsopfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges.
Die Gedenkansprache der Stadt Teublitz hielt Zweiter Bürgermeister Robert Wutz. Der Volkstrauertag soll ein Tag der Besinnung sein und fordert uns auf, für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit auf der Welt zu sorgen. „Wir brauchen an diesem Tag Momente des Innehaltens genauso wie wir Orte des Gedenkens brauchen, damit das, was geschehen ist, aber auch das was aktuell geschieht, nicht verdrängt wird“, so Wutz.
Als Zeichen für all das Geschehene und für den Frieden, legte Zweiter Bürgermeister Robert Wutz einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. Das Lied „vom guten Kameraden“ durch die Blaskapelle, verbunden mit drei Böllerschüssen, beendete die Gedenkfeier am Kriegerdenkmal. Unter den Klängen der Blaskapelle ging es dann im Fackel-Marsch zurück zum Kirchplatz, wo sich der Zug auflöste.
Erhalt des Kriegerdenkmals in Teublitz
Rechtzeitig zum Volkstrauertag wurde auf Bitten der Krieger- und Reservistenkameradschaft das Kriegerdenkmal im Teublitzer Friedhof saniert. Vom städtischen Bauhof wurde das Kriegerdenkmal gereinigt und lose Plattenbeläge wieder befestigt. Ebenso wurde vom Bauhof eine neue Bepflanzung angelegt und durch Steinmetzmeister Thomas Feuerer die Schriften neu vergoldet.
Vor den jeweiligen Gedenkgottesdiensten wurde in den Ortsteilen Saltendorf und Premberg an den Kriegerdenkmälern durch Bürgermeister Thomas Beer und Vertreter*innen der Stadtratsfraktionen jeweils ein Kranz niedergelegt und an die Opfer der Weltkriege gedacht.
Am Sonntag zelebrierte Pater Sijo in der Pfarrkirche St. Michael Katzdorf für die Seelsorgeeinheit Katzdorf-Premberg und Münchshofen, in Anwesenheit von mehreren Vereinen mit Fahnenabordnungen, einen feierlichen Gedenkgottesdienst zum Volkstrauertag. Hier erinnerte Bürgermeister Thomas Beer ebenfalls in seiner Ansprache an die Schrecken der beiden Weltkriege.
Text: Werner Artmann