Von der Planung bis zur Umsetzung: Höllohe-Fußgängerbrücke wird endlich erneuert

Gute Nachrichten für Fußgänger und Besucherinnen: Nach andauernder Vorbereitung haben nun die Arbeiten zur Erneuerung der Fußgängerbrücke zum Wild- und Freizeitpark „Höllohe“ begonnen. Seit der Sperrung im vergangenen Sommer, die der städtische Bauhof nach Feststellung gravierender Schäden an den Brückenträgern veranlasste, wurde intensiv an einer nachhaltigen und dauerhaften Lösung gearbeitet. Umso größer ist jetzt die Erleichterung, dass die Umsetzung endlich startet.
Zum Beginn der Arbeiten machten sich Bürgermeister Thomas Beer, Bauamtsleiterin Sabine Eichinger, Vertreter der Firma Strabag sowie „Brückenbauer“ Josef Wilhelm von der Schlosserei Duschinger ein gemeinsames Bild von der Situation vor Ort. Dabei wurde deutlich, dass die Maßnahme nun sichtbar Fahrt aufnimmt. Während die Tiefbauarbeiten im Bereich des Bachbetts laufen, wird die neue Stahlbrücke in der Schlosserei bereits gefertigt.
Bürgermeister Thomas Beer zeigte sich erleichtert über den Start der Umsetzung: „Uns war wichtig, keine schnelle Übergangslösung zu bauen, sondern eine Brücke zu schaffen, die über viele Jahre hinweg sicher und zuverlässig genutzt werden kann. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt – nach ziemlich langer Zeit – endlich in der Bauphase sind.“
Dauerhafte Lösung statt schneller Reparatur
Bereits Ende Juni 2025 fasste der Bauausschuss den Grundsatzbeschluss, die wichtige Verbindung wiederherzustellen. In der Folge wurde der Statiker Konrad Kraus aus Duggendorf mit Planung und Berechnung einer neuen Brücke beauftragt. Schnell wurde klar, dass eine einfache Reparatur aus statischen Gründen nicht mehr möglich war. Klar war auch, dass ein kurzfristiger Ersatz nicht die Lösung sein sollte. Deshalb wurde eine Konstruktion entwickelt, die langfristig Bestand hat und den Unterhaltsaufwand deutlich reduziert.
Auf Basis der Vorplanung erhielt die Schlosserei Duschinger aus Teublitz den Auftrag zur Lieferung einer neuen Stahlbrücke. Während die alte Konstruktion noch einen Holzbelag auf Stahlträgern besaß, setzt man künftig vollständig auf Stahl – eine langlebige Lösung, die witterungsbeständiger ist und viele Jahre Sicherheit gewährleisten soll. Parallel dazu vergab der Bauausschuss im Oktober 2025 die Tiefbauarbeiten für Abbruch, Erdarbeiten und Fundamenterstellung an die Firma Strabag.
Nach Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Weiden und der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Schwandorf dürfen Eingriffe im Bachbett ausschließlich in den Wintermonaten erfolgen. Hierzu wurde der Graben für die Bauphase vorübergehend verrohrt. Ursprünglich war der Baubeginn für den 26. Januar 2026 vorgesehen, musste jedoch aufgrund anhaltender Frosttemperaturen verschoben werden. Seit Mitte Februar 2026 schreiten die Arbeiten nun planmäßig voran.
Viele Planungsschritte für eine Umsetzung neben der Kreisstraße
Die neue Brücke wird mit einer leichten Längsneigung in Richtung Höllohe gebaut und kommt künftig ohne Stufen aus. Damit entsteht eine barrierefreie Verbindung, die für alle Nutzergruppen besser zugänglich ist. Während vor Ort die Tiefbauarbeiten voranschreiten, wird die Brücke parallel gefertigt, sodass sie nach Abschluss der Vorarbeiten lediglich eingehoben werden muss.
Dass zwischen Sperrung und Baustart einige Zeit vergangen ist, hat einen klaren Hintergrund: Verwaltung und Gremien wollten keine kurzfristige Übergangslösung, sondern eine dauerhaft tragfähige Brücke schaffen. Jetzt, da die Umsetzung begonnen hat, überwiegt die Freude – denn am Ende entsteht eine moderne, sichere und auf viele Jahre haltbare Verbindung zwischen Teublitzer Wohnsiedlung und Wildpark Höllohe. Mit einer Fertigstellung kann noch vor Frühlingsbeginn gerechnet werden.



