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Premberg in der Oberpfalz

Trotz seiner geringen Größe gehört Premberg zu den ältesten urkundlich erwähnten Orten der Region. Erstmals 805 als „Breemberga“ im Diedenhofener Kapitular Karls des Großen erwähnt, war es ein wichtiger Handels- und Verkehrsknotenpunkt im Fränkischen Reich, insbesondere für den Salzhandel.

Ansicht des Dorfes Premberg mit der St. Martins Kirche im Zentrum.
Blick auf den idyllischen Ortsteil Premberg, direkt an der Naab gelegen.

Die erste urkundliche Erwähnung einer Kapelle stammt aus dem Jahr 997. Um 1150 wurde die heutige Kirche St. Martin errichtet, die im Mittelalter auch als Wehrkirche diente. Erweiterungen und Renovierungen erfolgten im 19. und 20. Jahrhundert.

In der frühen Neuzeit gehörte Premberg zum Fürstentum Pfalz-Neuburg und wurde 1542 evangelisch, kehrte aber zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges zum Katholizismus zurück. Als Pfarrdorf hatte Premberg eine eigene Schule, für die 1818 ein Schulhaus gebaut wurde. Die eigenständige Schultradition endete 1964 mit der Gründung eines Schulverbands mit Saltendorf.

Die Lage an der Naab brachte Wohlstand, aber auch Hochwassergefahren. Brückenbauten mussten mehrfach erneuert werden, zuletzt 1951. Hochwasserereignisse trafen das Dorf besonders 1909, 1954 und 1980 schwer.

1899 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet, mit Gerätehausbauten 1949 und 1980. Im Gegensatz zu den Nachbarorten Münchshofen und Teublitz, die adelige Gutsherrschaften waren, blieb Premberg ein freies Bauerndorf. Es entwickelte sich nicht zu einem Arbeiterwohnort der Maxhütte wie seine Nachbarn.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Premberg und Münchshofen von 1945 bis 1948 gemeinsam verwaltet. 1965 entstand ein neues Kriegerdenkmal. Die Eigenständigkeit Prembergs endete 1978 mit der Eingemeindung nach Teublitz.

Mehr Informationen zum Stadtteil Premberg finden Sie unter www.premberg.de.