Malerisches Münchshofen

Münchshofen, ein Dorf mit ungefähr 830 Einwohnern. Bis 1. April 1971 bestand Münchshofen mit den Ortsteilen Oberhof, Stocka und Frauenhof als eigenständige Gemeinde.

Naturräumlich liegt das ehemalige Gemeindegebiet auf der Grenze von Oberpfälzer Alb und Oberpfälzer Bruchschollenland. Der Ort ist namengebender Fundort der jungneolithischen Münchshöfener Kultur. Weitere Siedlungen wurden über die Völkerwanderung (Germanische Siedlung auf dem Münchshofener Berg) bis ins Frühmittelalter (Karolingische Siedlung nordwestlich des Schlosses) nachgewiesen. 1213 sollen Mönche aus dem Schottenkloster St. Jakob in Regensburg gesiedelt haben.

In einem Schutzbrief des Papstes Lucius III vom März 1185 wird auch der Ortsname Bennindorp aufgeführt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Münchshof als ein weiterer Ortsname hinzu. 1484 heißt es in einer Urkunde: "Bennhof, den man nennt Münchshof". Münchshofen gehörte also nicht, wie lange angenommen, den Schottenmönchen in Regensburg, sondern zum Kloster Waldsassen.

Der Ortsname Münchshofen taucht 1514 in Burglengenfelder Gerichtsakten auf, als Jörg von Parsberg Sen. als Inhaber der Hofmark Münchshofen genannt wird.

 

Hofmark Münchshofen

Als Inhaber der geschlossenen Hofmark Münchshofen sind belegt:

  • 1514-1572 Familie von Parsberg
  • 1572-1583 Familie von Altmann
  • 1583 Achaz Freiherr von Tannberg
  • 1598 Agnes von Schollay, Witwe des Herrn von Tannberg
  • 1605 Friedrich von Schollay
  • 1611 Familie von Münch
  • 1655 Hans Ernst von Taufkirchen
  • 1666 Johann Wilhelm Stettner von Grabenhof

Die Inhaber wechseln daraufhin in schneller Folge. Kontinuität kehrt erst wieder mit dem kurpfälzischen Regierungsrat Joseph Antonius Pachner zu Eggenstorff ein. Er war auch der Erbauer der Schlosskirche im Jahre 1772.

  • 1753 Joseph Antonius von Pachner zu Eggenstorff
  • 1781 Johann Christoph Reichsfreiherr von Aretin
  • 1824 Karl Kaspar Franz Emil Reichsfreiherr von Aretin

Ab 1824 wird die Hofmark als Patrimonialgericht II. Klasse geführt. 1848 werden die letzten Vorrechte der Hofmarkherren beseitigt und die Gemeinde Münchshofen wird direkt dem Landgericht in Burglengenfeld unterstellt.

 

Gemeinde Münchshofen

Um 1840 besteht Münchshofen aus 36 Häusern und einer Mühle. Die 200 Seelen sind der Pfarrei Wiefelsdorf zugeordnet. Knapp zehn Jahre zuvor zählte man 30 Häuser und 175 Einwohner.

Am 1. April 1971 gliedert sich die Gemeinde Münchshofen freiwillig in die Stadt Teublitz ein.

Bruckmandl bei der Naabbrücke in Münchshofen
Blick auf Teublitz und den Ortsteil Münchshofen
Glasschleiferei und Polierwerk
Schlosskirche Hl. Kreuz und Hl. Margarete Münchshofen
Naabwehr mit Glasschleiferei und Polierwerk im Hintergrund

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